FAQ – Frequently Asked Questions

Nichts liegt uns ferner als das. Jeder der ein passendes Auto und die Liebe zu der Geschichte dieses Sports hat, ist herzlich willkommen und hat schon nach der ersten Rallye mit uns neue Freunde gewonnen.

Nein, allerdings müssen wir hier warnen, unsere Demonstrationsfahrten sind keine Kaffeefahrten. Die Sonderprüfungen haben durchweg ihre Tücken und stellen gerade mit älteren Autos, die kein so gutes Handling haben, echte Herausforderungen an die Piloten. Es ist auch sicher zu empfehlen die WPs vorher einmal abzufahren, um zu sehen was einen erwartet. Rallyefahren ist etwas ganz anderes als die breite Rundstrecke mit endlosen Sicherheitszonen.

Wir müssen weder Abgasnormen noch Lärmgrenze einhalten. Es werden aber überall Helme verlangt. Auch sind Overalls, Überrollkäfige, Feuerlöscher, sichere Sitze und 6-Punkt Gurte zur eigenen Sicherheit sehr zu empfehlen. Für uns hört bei der eigenen Sicherheit die historische Originalität auf und die Fahrzeuge der 60er und 70er Jahre hatten schlicht einen mangelhaften Standart. Da jeder Veranstalter hier eigene Vorschriften hat, müssen wir uns einzeln darüber im Vorfeld informieren. Diese Info finden wir in den Ausführungsbestimmungen.

Meist schon, dabei wird meist aber nur ein Blick auf elementare Sicherheitseinrichtungen geworfen und sollten diese „abenteuerlich“ sein, so kann ein Team ausgeschlossen werden.

Nicht immer, manchmal sind wir auch Gäste. Auch wir verursachen Kosten, ob durch Versicherungen, Roadbooks, Startnummern, Polizei, Krankenwagen überhaupt die ganze Struktur der Rallye kostet viel Geld. Slowly sideways versteht sich nicht als Geschäft sondern als nicht-kommerzielles Hobby. Im übrigen ist es für uns wichtiger in die Veranstaltung gut eingebettet zu sein und schöne WPs zu fahren, als unter allen Umständen gratis zu fahren. Und wer Startgeld bezahlt darf auch einen gewissen Service erwarten, mitreden und bleibt unabhängig.

Das Rallyeauto muss natürlich straßenverkehrsversichert sein. Normalerweise schließt der Veranstalter eine Sonderversicherung für uns ab für Schäden an Dritten auf den WPs. Diese Gebühren bezahlen wir normalerweise durch ein Startgeld auch selbst. Ansonsten fährt jeder auf eigene Gefahr.

Nein. Wir fahren keinen Wettbewerb und damit ist auch keine Lizenz nötig.

Je nach Veranstaltung zumeist ja, das gibt es dann jeweils auf deren Homepage.

Slowly sideways ist ja selbst kein Veranstalter sondern nutzt nur die aufgebaute Logistik einer Rallye und hat sich in deren lokale Organisationsstruktur einzufügen.

Das hängt vor allem von den Eckdaten der Veranstalter ab, an deren Rallye wir uns anhängen. Manchmal sind nur 30 Autos erwünscht, manchmal gar 150, danach haben wir uns zu richten.

Für uns sind die Fahrzeuge der Gruppe A, Super1600, WRC, etc. auch wichtige Autos der international bedeutenden Rallyegeschichte und willkommen. Es sollten aber möglichst originale Werkswagen sein, Nachbauten werden nur als Ausnahme zugelassen.

Ja und nein – wir kontrollieren weder Chassisnummern noch Originalitätszertifikate und halten uns auch aus der Diskussion darüber heraus. Es müssen aber sehr gute Nachbauten sein, die dem Originalauto weitestgehend entsprechen. Die Straßenhomologationsmodelle der Rallyeautos sind dagegen nicht zulässig, es muss schon ein richtiges Rallyeauto sein.

Slowly sideways ist kein streng organisierter Verein und es gibt auch keine feste, ausgeschriebene Mitgliedschaft. Jeder der ein entsprechendes Rallyeauto hat kann mit dabei sein und wird per Email regelmäßig informiert.

Seit nunmehr 25 Jahren veranstaltet die Familie Klein nun schon diese Demonstrationsfahrten und alle Fäden führen bei ihnen zusammen. Inzwischen hat sich aber auch slowly sideways GB, Belgien, Frankreich und Irland gebildet.

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